Kinder sind unsere Zukunft

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Stadt. Nicht umsonst ist Aachen als familienfreundliche Kommune ausgezeichnet. Trotzdem ist diese Auszeichnung ein Ansporn, nicht stehen zu bleiben. Wir wollen einen starken Fokus auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Familien werfen und deren Lebenssituationen in den Blick nehmen.

Die Coronakrise hat gezeigt, welch immense Bedeutung frühkindliche Bildung, unabhängig von sozialer Herkunft oder anderen Faktoren hat. Selbiges gilt für die offene und verbandliche Jugendarbeit. Begegnung, soziales Lernen und der Austausch sind der Schlüssel zu einem friedlichen, sozialen Miteinander.

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Wir müssen Kindern und Jugendliche stärker einbinden, bevor wir Entscheidungen für die Zukunft treffen.

Wir wollen eine vernetzte Jugendpartizipation. Durch Jugendkonferenzen sowohl in der Innenstadt als auch den Stadtbezirken können die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht nur gehört, sondern auch umgesetzt werden. Kinder- und Jugendliche sollen mitentscheiden können, was für sie wichtig ist, welche Bedürfnisse sie haben und auch, welche Konflikte es ggf. gibt. Gerade für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, politische Entscheidungen zu verstehen, sie nachzuvollziehen und beteiligt zu werden.

Der elementare Einstieg in unser Bildungssystem ist die KiTa oder Tagespflege. In den letzten Jahren haben wir den Ausbau insbesondere von U3 Plätzen massiv gefördert und umgesetzt. Dieser Weg ist nicht zu Ende. Wir wollen eine ausreichende, bedarfsgerechte Versorgung für alle Kinder in den jeweiligen Sozialräumen. Das geltende Prinzip „kurze Beine, kurze Wege“ ist beizubehalten und der Schlüssel dafür, familiäres Leben in den Sozialräumen zu verankern und zu ermöglichen. Der Bedarf ist immer wieder neu zu prüfen, um dann entsprechend reagieren zu können. Bildung in KiTa und Tagespflege erfordert qualifiziertes Personal, hier ist die Stadt Aachen als guter, attraktiver Arbeitgeber gefragt. Wir wollen über vielfältige Anreize qualifiziertes Personal gewinnen, um unseren Kindern eine bestmögliche Versorgung zu bieten.

Kinder bedeuten Vielfalt. Vielfalt bedeutet, eine breite KiTa Landschaft, eine gute Mischung von freien Trägern und städtischen Einrichtungen, die im Miteinander verantwortungsvoll zusammenarbeiten.

Wir brauchen Angebote, die für die ganze Familie funktionieren.

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Unsere Gesellschaft ist individueller geworden, Arbeitsleben und Arbeitszeiten haben sich geändert. Hier wollen wir tragfähige, bedarfsorientierte Lösungen wie beispielsweise über Randzeitbetreuungen in den KiTas weiterentwickeln.

Die offene Ganztagsschule ist in Aachen ein Erfolgsmodell. Die Verknüpfung von Schule mit anderen Angeboten aus dem Bereich der Jugendarbeit ist einzigartig und muss weiterwachsen und vor allem auf einer finanziell soliden Basis bleiben. Schule ist heute nicht nur Lernraum, sondern Raum für Begegnung, Austausch und „Sich-Ausprobieren“. Die OGS ist für unsere Stadt ein unverzichtbarer Bestandteil geworden.

Aber Leben findet nicht nur in KiTa, Tagespflege und Schule statt. Leben ist da, wo sich Kinder und Jugendliche frei treffen können, Angebote finden und individuelle soziale Förderung erfahren, wo Freiräume und Kreativität sind und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen im wahrsten Sinne des Wortes Raum gegeben wird. Die Angebote der offenen und verbandlichen Jugendarbeit sind Keimzelle sozialen Lernens, der Übernahme von Verantwortung, ehrenamtlichen Engagements. Sie nehmen Kinder und Jugendliche besonders in den Blick. Unsere Jugendeinrichtungenbrauchen eine gute, verlässliche finanzielle Grundlage, sie brauchen die Stadt als guten Partner auf Augenhöhe. Wir wollen eine langfristige finanzielle Sicherung der bestehenden Angebote und einen Ausbau dort, wo neue Bedarfe entstehen. Hierzu zählt insbesondere auch die Sicherung und der Ausbau von verschiedenen Projekten freier und städtischer Träger wie zum Beispiel Ferienspiele, Jugendkulturfestivals, antirassistische Projekte und ähnliches.

Leider gelingt nicht allen Jugendlichen ein reibungsloser Übergang in das Berufsleben, die Lehre oder das Studium. Jugendliche brauchen Partner, damit der Übergang gelingen kann. Wir wollen die Jugendberufshilfe mit ihren vielfältigen Aufgaben und ihrer wertvollen Arbeit, Jugendliche zu fördern, den Übergang in Beruf, Lehre und Studium zu schaffen weiter fördern und bedarfsgerecht ausbauen. Kein Jugendlicher darf ohne Anschluss nach dem Abschluss sein.

Hilfe dort, wo Hilfe gebraucht wird. Schnell und unkompliziert. Nach diesem Motto bieten wir Familien mit besonderen Schwierigkeiten Hilfe an. Im Bereich der „Hilfen zur Erziehung“ und der „frühen Hilfen“ wollen wir gemeinsam mit den freien Trägern Familien helfen, gute Wege aus Lebenskrisen und Problemen zu finden.

 Wir stehen für

  • Förderung der offenen und verbandlichen Jugendarbeit
  • Einführung von Jugendkonferenzen und Verbesserung der Jugendpartizipation
  • Bedarfsgerechter Ausbau von KiTa-Plätzen in der Nähe der Wohnung
  • Vielfältige Kita-Landschaft mit einer guten Mischung freier Träger
  • Fortsetzung des Ausbaus der offenen Ganztagsschule
  • Jugendberufshilfe stärken
  • Unterstützung für Familien in besonderen Situationen