Eine soziale Gemeinschaft

Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt unseres politischen Handelns. In Aachen leben etwa 250.000 Menschen. Das sind eine Viertelmillionen individuelle Lebensgeschichten, aktuelle Lebenssituationen, Träume und Ziele. Doch sie alle bilden als Aachenerinnen und Aachener eine große Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft wollen wir weiter stärken. Denn ein rücksichtsvolles Miteinander aller Menschen ist die wichtigste Voraussetzung, um soziale Sicherheit und Geborgenheit zu erhalten und neu zu schaffen.

Aachen ist vielfältig und das ist auch gut so. Doch gerade eine bunte Gesellschaft, in der jeder, unabhängig von Herkunft, Religion, Behinderungen, sexueller Orientierung und des Geschlechts seinen Platz finden kann, braucht es gemeinsame Werte. Respekt, Solidarität und Toleranz sind eine unerlässliche Grundlage für eine gutes Miteinander. Deshalb wollen wir diese Werte weiter stärken.

Die Stärkung des Miteinanders in Aachen beginnt mit einer guten Sozialplanung. Die Aachener Sozialplanung muss die wichtigen Bereichen Kinder- und Jugendhilfe sowie Schule miteinbeziehen. Sie muss mit den allgemeinen Zielen der Stadtentwicklung in Einklang stehen. Deshalb setzen wir uns für eine vernetzte, fächerübergreifende Sozialplanung ein.

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Sozialplanung heißt, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Bei der Umsetzung unserer sozialpolitischen Ziele zählen die freien Träger zu unseren wichtigsten Partnern. Sie tragen auf vielfältige Weise zur Stärkung des Miteinanders in Aachen bei. Deshalb stehen wir zu dieser starken Partnerschaft zwischen freien Trägern und der Stadt Aachen. Auch in Zukunft sollen Leistungsvereinbarungen getroffen und auf Grundlage der Sozialberichterstattung weiterentwickelt werden.

Auch die zahlreichen ehrenamtlich Engagierten sind eine unerlässliche Stütze für die Aachener Sozialpolitik. Wir sind dankbar für jeden, der sich in einem Verein, einer Initiative oder auf andere Weise für das Miteinander in unserer Stadt einsetzt. Deshalb gilt es Angebote wie den Aachener Ehrenamtspass weiter zu stärken, um Anerkennung und Dank auszudrücken und für die Fortsetzung des Engagements zu motivieren. Die Stadt Aachen muss auch weiterhin verantwortungsvoll handeln und ihren Beitrag bei der Aufnahme von Geflüchteten leisten. Wir möchten, dass Geflüchtete angemessen untergebracht und versorgt werden. Genauso wichtig ist eine kompetente Betreuung. Sie ist der Schlüssel für eine erfolgreiche persönliche und berufliche Integration aller Migranten. Daran sind alle städtischen und gesellschaftlichen Institutionen zu beteiligen.

Wohnen ist eine wichtige Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb wollen wir das Angebot an öffentlich geförderten Wohnraum ausweiten. Dabei setzen wir auf das Aachener Modell zur kommunalen Wohnungsbauförderungen. Mit den Mitteln des Erbbaurechts sollen private Eigentümer dazu angeregt werden, über einen langen Zeitraum öffentlich geförderten Wohnraum zu schaffen.

Aachen ist bunt und vielfältig. Das passt zu uns.

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Wir lehnen Zwangsprostitution strikt ab. Gegen Sie wollen wir in der Antoniusstraße und im gesamten Stadtgebiet konsequent vorgehen. Neben einer engen Zusammenarbeit mit der Polizei und anderen Sicherheits- und Ordnungsbehörden ist es wichtig, dass den betroffenen Frauen sichere Anlauf- und Beratungsstellen zur Verfügung stehen.

Ein gedeihliches Miteinander beginnt schon im Quartier. Deshalb muss sich die Sozialpolitik der Stadt Aachen an den Sozialräumen orientieren. Die Schaffung und Ausweitung von Quartiersmanagementstellen und Stadtteilbüros ist dafür der richtige Weg. Das Quartiersmanagement am Bushof zeigt derzeit, dass es gerade auch in schwierigen Lagen wichtig ist, Ansprechpartner und „Kümmerer“ zu haben. In Zukunft soll die dortige Arbeit durch eine gemeinsame Wache von Polizei- und Ordnungsamt unterstützt werden.

Gerade für Senior*innen, für die weitere Wege manchmal beschwerlich sein können, sind die Angebote vor Ort besonders wichtig. Daher setzen wir uns für eine Infrastruktur ein, die eine wohnortnahe Versorgung gewährleistet. Wichtig ist auch, dass Pflegeangebote gebündelt zur Verfügung stehen.

Ein sinnvoller Weg, um dem demografischen Wandel zu begegnen, sind altengerechte und generationsübergreifende Wohnformen.

Das neue Wohngebiet „Richtericher Dell“ soll dafür ein Beispiel werden.

Den demografischen Wandel wie auch die gesamte Sozialpolitik der Stadt Aachen wollen wir menschlich gestalten. Wir wollen zuhören, uns austauschen und gemeinsam mit den Bürger*innen die richtigen Wege für ein gutes Miteinander in Aachen finden.

 Wir stehen für

  • Bunte Vielfalt auf der Basis gemeinsamer Werte
  • Vernetzte, flächendeckende Sozialplanung
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit freien Trägern durch Leistungsvereinbarungen
  • Stärkungen des Ehrenamtes
  • Flüchtlings- und Integrationspolitik mit Herz und Verstand
  • Angemessenes Wohnraumangebot
  • Kampf gegen Zwangsprostitution
  • Stärkung der Sozialräume durch Quartiersmanagements und Stadtteilbüros
  • Soziale Quartiersarbeit am Bushof in Kooperation mit Ordnungsamt und Polizei
  • Wohnortnahe Angebote für Senior*innen
  • Entwicklung des „Richtericher Dell“ zum altengerechten und generationenübergreifenden Wohngebiet